Inhalte:
Das Auftreten einer Krise im beruflichen Kontext (wie z.B. eine Suizidgefährdung) stellt breit gefächerte und hohe Anforderungen an die MitarbeiterInnen, was schnell zu Überforderung führen kann. Berührungsängste, Hemmungen, Tabus und Unsicherheit können einen professionellen Umgang mit der Krise verhindern. Um Krisen adäquat und handlungssicher begleiten zu können, benötigen MitarbeiterInnen neben den theoretischen Grundlagen zu Krisen und deren Bewältigung, auch praktische Methoden an die Hand. Darüber hinaus ist die Einbettung in ein kompetentes und unterstützendes Team, fachliche (An-)Leitung und die Kenntnis weiterer professioneller Ansprechpartner außerhalb des Trägers notwendig, damit die Krise des Klienten nicht zur Krise der MitarbeiterInnen wird.
Konkrete Inhalte der Veranstaltungen werden u.a. sein:
- Vermittlung theoretischer Kenntnisse über Arten von Krisen, deren Phasen und Bewältigungsstrategien: Was ist eine Krise? Was geschieht? Dynamik und Prozesse
- Vermittlung von praxisorientiertem Handwerkszeug zur Krisenprävention und –intervention
- Kenntnis von internen und externen Ansprechpartnern und Abläufen
- Grenzen der Krisenbegleitung und die Besonderheiten der professionellen Nähe & Distanz in Krisensituationen
- Aspekte, Einschätzungshilfe, Vereinbarungen und Notfallplanung bei der suizidalen Krise
- Reflexion der wichtigsten Aspekte der Krisenbegleitung, der eigenen Haltung sowie eigener beruflicher Erfahrungen
Art der Durchführung: Präsenzseminar
Ort: Hobrechtstr. 59, 12047 Berlin, EG („Grüner Salon”)
Bereiche: alle pädagogischen Arbeitsfelder
Referentin: Joachim Radtke
Anmeldung: ab 01.04.2025 möglich.
(Dieser Termin war ursprünglich für 21.03.25 geplant, musste aber verschoben werden. Bisherige Platzreservierungen bleiben bestehen.)